Konzentrationstraining

Mit einer Konzentrationsübung die eigene Wahrnehmung kontrollieren und online die Gedanken beherrschen. Es geht darum, die Grafik zur Ruhe kommen zu lassen. Dieses Training ist ein kleiner Schritt hin zu einer größeren Erleuchtung.

Konzentrationstraining mit einer Illusion






Das Bild hier scheint ein optisches Eigenleben zu entwickeln. Es handelt sich dabei nicht um eine Animation, sondern um eine ganz normale Grafik, die dem Betrachter die Illusion vermittelt, sich zu bewegen.

Ziel dieses Konzentrationstrainings ist es, das Bild zum Stillstand zu bringen.
Dazu muss man vielleicht ein wenig herumprobieren, wohin die Augen wandern sollen, damit sich die Bewegungen weitgehend einstellen. Am besten den Blick auf verschiedene Bereiche des Bildes ruhen lassen und herausfinden, wo es sich stärker und wo weniger stark „bewegt.“

Die eigentliche Herausforderung liegt aber darin, die Grafik über einen längeren Zeitraum daran zu hindern, die Illusion einer Bewegung zu erzeugen. Es gilt, die Wahrnehmung von Ablenkungen zu befreien und auf das zu richten, was vor einem liegt. Und das ist kein animiertes Bild, sondern eine normale stillstehende Grafik, die der eigenen Wahrnehmung nur Bewegungen vorgaukelt.

Sinn der Konzentrationsübung

Diesem Konzentrationstraining liegt der Gedanken zugrunde, dass die Wahrheit in unserer Welt oft verschleiert wird. Dies kann durchaus bunt und effektvoll geschehen, sodass man bei der ganzen Ablenkung den Blick von dem Wesentlichen weg richtet, beziehungsweise den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Durch die Übung bündeln sich die Gedanken und bleiben auf einen Punkt haften.

Zweck des Konzentrationstrainings ist es aber nicht vorneweg, Dinge zu entschleiern, sondern sich einfach zu konzentrieren. Denn die Konzentration ist ein wesentlicher Bestandteil der Meditation, die den Menschen zu einem erleuchteten Zustand führen kann. Die Yogalehre vermittelt unter anderem, sich über längere Zeiträume konzentrieren zu können. Ohne Frage ist hier selten ein Meister vom Himmel gefallen. Training ist notwendig, um die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu richten und in diesem mentalen Zustand zu bleiben.

Das sich bewegende Bild in diesem Konzentrationstraining erfüllt dabei mehr als eine symbolische Aufgabe. Man kann ansonsten vielleicht nicht immer beurteilen, ob man noch konzentriert ist, oder nicht. Wenn sich bei der hier angebotenen Übung aber aber das Bild wieder zu bewegen beginnt, sollte man davon ausgehen, dass die Konzentration nachgelassen hat. Dann ist eine Korrektur des mentalen Zustands und ein Bündeln der Aufmerksamkeit beziehungsweise ein Ausblenden störender Gedanken notwendig. Der Erfolg zeigt sich daran, dass man wieder auf eine ruhende Grafik blickt.

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